Biographie

Ich bin im Münchner Umland aufgewachsen. Bereits in der Schule, wo ich Englisch, Französisch und ein wenig Russisch lernte, entwickelte ich ein ausgeprägtes Interesse fürs Schreiben und Lesen, für Texte, Sprachen und Kulturen. Auf meiner Suche nach Wegen, das Schreiben zu meinem Beruf zu machen, nahm ich schon als Schülerin die Arbeit als freie Journalistin für eine Münchner Zeitung auf.

Nach dem Abitur studierte ich in Eichstätt Europastudien: Sprache, Literatur und Kultur. In diesem Rahmen setzte ich mich mit englischsprachiger Literatur, romanischer Sprachwissenschaft, sowie der Kulturgeschichte Europas und des Westens auseinander.

2009 packte mich die Reiselust und ich ging für ein Jahr nach Wyoming, USA. Eingeschneit hoch oben in den Rocky Mountains studierte ich Politik und Kreatives Schreiben. Nebenher arbeitete ich für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften und für den amerikanischen Radiosender Wyoming Public Radio, ein Teilprogramm des National Public Radio (NPR).

Meine so gewonnenen interkulturellen Erfahrungen faszinierten mich so sehr, dass ich mich 2010 entschied, an einem Erasmus-Mundus-Masterprogramm teilzunehmen. Dieses gab mir die Möglichkeit, zwei Jahre lang in Frankreich, England und Spanien Komparatistik, Philosophie und Kulturwissenschaften in der jeweiligen Landessprache zu studieren.

Doch damit vom Ausland nicht genug: Nach meinem Master lebte ich zwei Jahre lang in den USA, wo ich als PhD-Studentin an der University of Wisconsin-Madison studierte, lehrte und forschte. Mein Bereich: Comparative Literature and Folklore Studies. Mein „Steckenpferd“: Mensch-Tier-Beziehungen in allen Formen, Farben und Kulturen.

Heute lebe ich wieder in München, wo ich u.a. Romane übersetze und Englisch, Französisch und Spanisch unterrichte. Meine Liebe zu Sprachen probiert sich derzeit an syrischem Arabisch. Und meine Promotionsschrift zum Thema Mensch-/Tierbeziehungen in Literaturen des frühen 20. Jahrhunderts wächst stetig.